vomtreuenlöwen


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Neuigkeiten

27.3.2010

Zu einem aktuellen Thema des "Deutschen Clubs für Leonberger Hunde"



Auf der Homepage des DCLH wird ganz groß ein Thema angesprochen, dass auch uns sehr am Herzen liegt: Der DCLH betitelt einen Artikel mit der Frage, ob Welpenkauf Vertrauenssache ist und bezieht zu dieser Frage klar Stellung. Er sagt mit Überzeugung, dass der Club und dessen übergeordnetes offizielles Organ diese Frage mit "Ja" beantworten.

Nun ja, auch wir beantworten die Frage mit einem deutlichen "Ja! Welpenkauf ist natürlich Vertrauenssache"

Dennoch möchten wir zu den einzelnen Punkten der oben genannten Veröffentlichung unseren Stanpunkt nicht verheimlichen. Dabei beziehen wir uns chronologisch auf jeden einzelnen Punkt der Veröffentlichung:

-Die Darstellung des DCLH, dass weltweit Leonberger aus Deutschland nur mit Papieren des DCLH/VHD und FCI-Logo anerkannt sind, ist unserer Meinung nach nicht richtig. Denn - es gibt auch andere Verbände, die europaweit tätig sind. Hierzu gehört unter anderem die F.C.I., nicht zu verwechseln mit der FCI. Die F.C.I. ist die Dachorganisation mehrerer kleinerer Verbände in Europa, zwei dieser Verbände sind der DRV und der BRV.

-Auch in diesen Verbänden wird dem Thema Gesundheit und Tierschutz ein hoher Stellenwert zugeordnet und es gibt selbstverständlich auch Zuchtregeln. Unabhängig hiervon gibt es bei uns ganz persönliche klare Regeln: Hierzu gehört bei uns auch, dass wir mit Hunden, die zuchtausschließende Fehler aufweisen, nicht züchten. Aber: Für uns ist immer besonders wichtig: - Wir behalten alle unsere Lieblinge, die wir uns einmal als Welpen ausgesucht haben! - Denn in erster Linie sind unsere Hunde Familienmitglieder. Niemand würde schließlich auf die Idee kommen sein Kind wegzugeben, wenn es gesundheitliche Probleme hat. Deshalb freuen wir uns umso mehr, wenn wir einen Hund haben, mit dem wir unsere Zucht weiterführen können.

-Für uns ist es selbstverständlich zu unseren Welpenkäufern Kontakt zu halten, soweit diese es auch wünschen. Wir wünschen uns den Kontakt jedenfalls. In unseren bisherigen Würfen ist uns gelungen zu fast allen immer noch Kontakte zu pflegen, obwohl nicht mehr alle unsere Baby's leben (erster Wurf 1996). Auf jeden Fall stehen wir jedem mit Rat und Tat zur Seite, wo immer wir können. Erfahrung kann man zwar nie genug haben. Wir blicken aber immerhin auf 23 Jahre Erfahrung mit Leonbergern zurück.

Welche Anforderungen stellt der DRV und noch wichtiger, welche Anforderungen stellen wir selbst an unsere Zuchthunde?

-Selbstverständlich sollen unsere Leonberger möglicht sehr nahe dem im Rassestandard beschriebenen Leonberger kommen.

Für uns persönlich kommt dabei der im Rassestandard beschriebenen schwarzen Maske eine besondere Bedeutung zu. Unsere jetzige Zuchthündin wurde sowohl auf Ausstellungen des DCLH als auch auf anderen Ausstellungen bewertet. Es hat sich gezeigt, dass sie jeweils gleich gute Bewertungen mit exakt dem selben Inhalt erhalten hat.

Eine Körung bietet der DRV zwar auch an. Unsere Zuchthündin hat diese auch bestanden. Aber für uns persönlich sind andere Aspekte, vor allen das Wesen betreffend, viel wichtiger:
Auf einer Körprüfung lässt sich lediglich die Tagesform eines jeden Leonbergers ermitteln, aber nie der wirkliche Charakter, das eigentliche Wesen eines jeden Leonbergers.

Unsere Hunde beweisen uns, dass sie einen guten Charakter haben, alterstauglich sowie leinenführig sind im täglichen Leben. Überall wo wir sind, da ist auch fast immer mindestens einer unsere Hunde anzutreffen. Sei es bei einem Stadtbummel mitten in der Innenstadt Hamburgs, bei einem Fußballturnier oder einfach bei einem Essen in einem guten Restaurant

-Altersbegrenzungen und Wurfpausen gibt es im DRV zwar auch. Dies ist für uns persönlich aber völlig egal, da wir für uns zur Regel gemacht haben nicht mehr als alle zwei bis drei Jahre einen Wurf aufzuziehen.

Und nun zu dem nächsten großen Punkt in den Ausführungen des DCLH, welche Voraussetzungen ein DCLH-Züchter haben muss:

-Ich muss hier glaube ich nicht betonen, dass wir selbst bis zum Ende des letzten Jahres Mitglieder des genannten bekannten Clubs waren. Aus eigener Erfahrung können wir nur sagen, dass uns die angebotenen Seminare nicht viele neue Informationen geliefert haben.
Unsere Erfahrungen nehmen wir vielmehr aus den eigenen Würfen und aus Gesprächen mit anderen Züchtern mit.

-Die Prüfung der sogenannten unabhängigen und ausgebildeten Zuchtwarte des DCLH mag zwar seine Berechtigung haben, verhindert aber nicht, die Haltung von Hunden in Zwingern. Eine solche Haltungsform käme für uns absolut nicht in Frage. Was die Aufzucht im DCLH betrifft, so ist uns sogar zu Ohren gekommen, dass einer Züchterin verwehrt wurde Ihre Welpen im Wohnzimmer mit angrenzendem Garten aufzuziehen. Wohl mit dem Hintergrund, dass eine solche Aufzucht unhygienisch wäre. Was auch immer an dieser Darstellung korrekt ist. Wir denken eine Aufzucht im Wohnzimmer ist immer noch besser als im Zwinger, da wenigstens ein Anschluss an das normale Familienleben gewährleistet ist.

-Unsere persönlichen Anforderungen an die eigene Zucht liegen zwar auch über den Vorgaben, die im Tierschutzgesetz genannt werden. Ich wüsste aber nicht, dass wir in unseren Anfängen der Zucht von einem Zuchtwart danach gefragt wurden, wie wir zeitlich vereinbaren könnten mit der Zucht zu beginnen. Im Jahre 1996 muss man wissen, waren wir alle nämlich berufstätig (Vollzeit). Aber keine Sorge, mit Gleitzeit und Urlaub lässt sich so manches Regeln.

-Wo die Grenze zwischen Hobbyzucht und kommerzieller Zucht zu ziehen ist, mag zwar gesetzlich klar festgelegt sein. Wir sind aber der Ansicht, dass Züchter mit drei und mehr Würfen im Jahr, die zudem auch noch andere Leonberger von Züchtern ankaufen und diese wieder verkaufen, wenn sie nicht zuchttauglich sind, keine reinen Hobbyzüchter sind. Solche sind im DCLH aber vertreten. Wir betonen jedoch, dass diese aber keine schlechten Leonberger züchten.

Was zeichnet unsere Welpen aus?

Unsere Welpen stammen von rassetypischen Leonbergern mit Papieren ab.

Wir ziehen unsere Babys die ersten 10 Wochen liebevoll in der Familie auf. Unsere Welpen lernen in dieser Zeit alle typischen Dinge des Lebens kennen (Staubsauger usw.). Sobald die erste Impfung erfolgte, unternehmen wir kleinere Ausflüge, damit auch Autofahren nicht zum Problem wird. Mehrfachen Entwurmungen sowie Futterpläne gibt es natürlich auch mit auf den Weg in die Zukunft.

Und einen Ahnenpass gibt es auch vom DRV.

Alles Gute für die Leonbergerzucht
wünscht Familie Koch
und die Treuen Löwen!!!







12.3.2010



Unser neue Inernet-Seite: Leonbergerfreunde-Europa
Diese Homepage soll eine kleine Datenbank für alle Leonbergerfreunde bieten. Sie richtet sich insbesondere an Leonbergerfreunde und Fans dieser wundervollen Rasse, die deren Fortbestand auch außerhalb des VDH's sichern wollen. Auch diese Züchter züchten schließlich nach strengen Regeln. Sie müssen mit ihren Hunden ebenso gesundheitliche Voraussetzungen erfüllen, wie auch die Züchter, die im VDH sind
.

6.2.2010
Unsere Gedanken zum Thema
"Wir züchten gesunde Leonberger"


Wir möchten hier einmal unsere Meinung zu diesem Thema veröffentlichen, da wir die Veröffentlichungen einiger Informationen auf Homepages zu den Altersangaben und Krankheiten unserer Leonberger recht bedenklich finden. Wenn wir uns zum Beispiel die Homepage der Leo Ranch anschauen, gewinnen wir den Eindruck, es gäbe überhaupt keine alten und gesunden Leonberger mehr. Wir haben uns deshalb schon gefragt, warum jemand dann überhaupt noch einen solchen Leo besitzen möchte und in Erwägung zieht diese Rasse auch noch zu züchten.

Sicher hofft ein jeder seriöser Züchter doch immer, dass seine Hunde besonders alt werden. Letzten Endes geht ein jeder Hund viel zu früh, auch wenn er noch so alt wird.
Die Vorstellung, man könne allerdings, wie es von ein paar Züchtern behauptet wird, auf Gesundheit hinzüchten, ist unseres Erachtens Phantasie. Es wäre zu schön, um wahr zu sein.

Kein Züchter kann im Voraus wissen, wie alt seine Zuchthunde werden. Selbst, wenn man versucht darauf zu achten, dass bestimmte Krankheiten, wie zum Beispiel Krebserkrankungen, in einer Linie möglichst wenig vorkommen - das Risiko, dass auch Nachkommen daran erkranken, kann man nur minimieren, aber nicht ausmerzen. Gerade bei Krebserkrankungen spielen schließlich viele Faktoren eine Rolle, die dazu führen eine solche Erkrankung ausbrechen zu lassen, unter anderem auch Umwelteinflüsse. Wir sind sicher, dass es keine einzige Zuchtlinie geben wird, bei der man behaupten könne, es hätte dort niemals Krebserkrankungen gegeben.

Aus unserer Sicht ist es deshalb der falsche Weg mit solchen Hunden nicht zu züchten, in deren Linie bekanntermaßen Krebserkrankungen vorgekommen sind. Sinn macht hier natürlich darauf zu achten, einen Zuchtpartner zu wählen, bei dem möglichst viele Ahnen recht alt geworden sind.

In unserer Rubrik "Im Gedächtnis" haben wir ein paar unserer vierbeinigen Kinder veröffentlicht, von denen wir meinen, dass sie für Leonberger ein respektables Alter erreicht haben. Es gibt also auch ältere Leos!!!

Alles Gute für die Leonbergerzucht
wünscht
Familie Koch und die Treuen Löwen!!!





Unsere Pläne für die Zukunft


Ein schönes, erfolgreiches und vor allem gesundes neues Jahr wünschen wir allen Vierbeinern und deren zweibeinigen Leonbergerfreunden!!!

Wie angekündigt folgen ein paar Informationen zu unseren Plänen für die Zukunft:

Zuerst einmal zu unseren Zuchtplänen für unsere Leonberger "vom Treuen Löwen":


Wir sind jetzt Mitglied im Deutschen Rassehunde Verband e.V. Wolfenbüttel. Hier haben wir zumindest vorerst die Möglichkeit mehr nach unseren Vorstellungen zu züchten. Wir wünschen uns natürlich, dass dies so bleibt!

Wir haben auch schon ein paar Ausstellungen des Verbandes besucht. Und da in diesem Verband auf VDH Ausstellungen errungene Anwartschaften anerkannt werden, ist unsere Eve sogar schon in die Ehrenklasse aufgestiegen (Titel siehe Erfolge).

Bei der nächsten oder übernächsten Läufigkeit (in diesem Jahr) möchten wir unsere Eve von Cliff vom Sonnenhügel (Champion im Bayerischen Rassehundeverband) decken lassen.

Nun unsere wichtigsten Pläne: Sie sollen Möglichkeiten für die Leonbergerzucht für alle Züchter, unabhängig davon, welchem Verband sie angehören, eröffnen.

Wir würden gerne eine Interessengemeinschaft gründen, mit dem Ziel die Vielfalt der Zuchtmöglichkeiten, auch für Züchter, die nicht dem DCLH angehören, zu erweitern. Hierzu gehört auch die Erschaffung einer verbandsunabhängigen Homepage, in der unter anderem jeder Züchter seine Zuchtrüden vorstellen kann.

Dabei liegt es uns fern eine Homepage zu kreieren, in der irgendwelche Wertungen zu Deckrüden oder bestimmten Züchtern zu finden sind. Diese Wertungen überlassen wir lieber den Welpeninteressenten. Sie sollen sich selbst bei einem Besuch des jeweiligen Züchters ein Bild machen.

Ebenso wünschen wir keine Statistiken und Erfahrungsberichte, die grundsätzlich die Leonbergerrasse schlecht machen. Es gibt überall einmal Tiere, genauso wie Menschen, die aufgrund einer Krankheit nicht so alt geworden sind. Hier kann eine Statistik aber nie den Anspruch haben, eine objektive Ermittlung des Durchschnittsalters eines Leonbergers zu bieten, da es nie eine vollständige Erfassung aller Leonberger geben wird.

Wer an der Gründung einer solchen Interessengemeinschaft mitwirken möchte, kann sich gerne telefonisch oder per E-Mail an uns wenden. Selbstverständlich dürfen sich auch DCLH Mitglieder beteiligen.

Alles Gute für die Leonbergerzucht
wünscht
Familie Koch und die Treuen Löwen!!!



Donar





Im September habe ich Blut für meinen "besten Freund", Aiko, einen Berner Sennenhundrüden, gespendet. Leider konnte ihm meine Hilfe das Leben nicht retten, aber zumindest für eine kurze Zeit ging es ihm wesentlich besser!










25.07.2009
Unsere Mitgliedschaft im DCLH

Wir sind nun seit mehr als 20 Jahren Mitglied im Deutschen Club für Leonberger Hunde e.V. (genau genommen seit 1987) und beabsichtigen dies nun zu ändern. Hierzu ein paar Gedanken unsererseits:

Zu Beginn unserer Mitgliedschaft im Club waren wir nur einfache Mitglieder mit einem Rüden, die Freude an den Aktivitäten im Club hatten. Hier ahnten wir noch nicht, dass sich dies im Laufe der vielen Jahre massiv ändern würde. Nur langsam kamen wir zu der Ansicht, dass es in diesem Club gar nicht vorrangig darum geht etwas für die Rasse Leonberger zu tun.

Angeblich hat sich der Leonberger innerhalb der Zeit seit unserer neuen Körprüfung verbessert. Dies sei dank der objektiveren Beurteilung durch drei Körprüfer erreicht worden. Sechs Augen sehen schließlich mehr als zwei. Nur leider ist es nicht so, dass unsere Körmeister im Sinne einer Körkommission gemeinsam zu einer Beurteilung gelangen. Einige Male haben wir bei der Durchführung von Körprüfungen geholfen, sowohl nach den Richtlinien der alten als auch der neuen Körordnung. Hierbei durften wir mehr als einmal Zeuge werden, wie uneinig sich unsere Körmeister darüber sind, wie unsere Leonberger zu beurteilen sind. Ist er zum Beispiel gut bemuskelt oder nicht einmal ausreichend? Man ist sich noch nicht einmal einig, ob ein Hund die Prüfung bestehen darf oder nicht.

Ebenso hat unserer Meinung nach, das Punktesystem keinerlei Vorteile für die Zucht unserer Leonberger gebracht. Eine objektive Beurteilung bietet es nicht. Eine solche Beurteilung ist nicht möglich, solange sich Körmeister erkundigen, wie viel Punkte bei der Beuteilung durch sie im Exterieur erreicht wurden, um dann noch nach unten oder oben korrigieren zu lassen, falls eine andere Formwertnote als auf den meisten Ausstellungen erreicht wurde.

Am allerwenigsten ist jedoch die Einführung von Auflagen zur Zucht nachvollziehbar. Wie kann es möglich sein, dass ein Hund bei der ersten Körprüfung ohne Auflagen besteht und bei der zweiten plötzlich Auflagen bekommt? Dies führte in ein paar Fällen dazu, dass ein Rüde bereits mit einer Hündin Nachwuchs hatte, er dieselbe Hündin aber nicht wieder decken durfte, obwohl deren Nachwuchs keineswegs schlecht war.

In unseren Augen ist der Deutsche Club für Leonberger Hunde e.V. immer mehr auf dem Wege eine Zuchtverhinderung zu betreiben. Wir sind der Auffassung uns Züchtern sollte die züchterische Freiheit erhalten bleiben, unter anderem zu entscheiden, ob und mit welchen Hunden wir züchten. Schließlich müssen die Welpeninteressenten entscheiden, von wem sie ihren Welpen holen möchten.

Aus diesem und vielen anderen Gründen, die an dieser Stelle gar nicht in aller Kürze dargelegt werden können, treten wir aus und werden in einem anderen Verband mit Papieren weiterzüchten!














6.6.2010 Marco Berndt | info@vomtreuenloewen.de

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